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Bohrloch-Inspektion
Wie in ausgebauten Brunnen können unsere Kamerasysteme auch in unverrohrten Bohrungen zur Bohrlochinspektion eingesetzt werden. Hier kann neben der Inspektion der Bohrlochwandung und Erfassung des Schichtenprofils auch die Beobachtung von Wasserzutritten und gezielte Probenentnahmen im Pumpbetrieb bei abgesenktem Wasserspiegel vorgenommen werden. Zur Einmessung der Tektonik wie Klüftung, Schieferung, Schichtung usw. wird ein Magnetkompass vorgeschaltet. Damit und mit den zueinander orientierten Axial- und Radialobjektiven lassen sich Streich- und Fallwerte mittels eines Winkelmessers unmittelbar am Bildschirm bestimmen

Schrägbohrungen oder Vertikalbohrungen nach oben in die Firste oder den Scheitel stellen kein Problem dar. Mittels starrem Schubkabel können wir zur Zeit Inspektionen bis 450m Länge durchführen. Bei Schrägbohrungen ist das Havarierisiko durch das starre Kabel erheblich gemindert. Horizontalbohrungen können ebenfalls mit starrem Schubkabel oder mit einem Inspektionsroboter befahren werden. Die Reichweite ist in diesen Fällen sehr stark von dem Reibungswiderstand abhängig.

Es sind Einsatzlängen von 100 m bis zu 450 m möglich.

In Verbindung mit der optischen Zustandserfassung können geophysikalische Daten mit unserem Bohrlochmesssystem geliefert werden.

Inspektionsarbeiten in Bohrlöchern:

  • ab 18 mm Durchmesser bis 5m Tiefe
  • ab 30 mm Durchmesser bis 66 m Tiefe
  • ab 50 mm Durchmesser bis 450 m Tiefe
  • ab 80 mm Durchmesser bis 1000 m Tiefe
  • ab 90 mm Durchmesser bis 1500 m Tiefe

bei der Arbeit Bohrloch