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TV-Inspektion im Explosionsschutzbereich
Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen wie zum Beispiel Deponien, Chemieindustrie, Petroindustrie, Offshore Plattformen, Steinkohlenbergwerke oder Salzbergwerke können Inspektionen mit explosionsgeschützten Kameras durchgeführt werden

Rohrleitungen und Bohrlöcher können ab Zone 0 befahren werden

Bereiche, in denen permanente explosive Atmosphäre herrscht, können mit einem explosionsgeschützten Kamerasystem in Augenschein genommen werden. Zusätzlich können Rohrleitungen oder Bohrungen über Schleusen inertisiert werden um zündfähigen Gasen den Sauerstoff zu entziehen und so den Bereich inspizierbar zu machen.

Schlagwetterschutzbereich (unter Tage)

Untertageanlagen in denen mit Grubengas (CH4) zu rechnen ist können mit komplett schlagwettergeschützten Anlagen inspiziert werden. Diese Kameraanlagen sind speziell für diese Anwendung konzipiert und gebaut worden. Die Kamerasonden haben Durchmesser von 60 bis 250 mm. Sie werden am Kabel hängend oder auf Schubgestänge aufgesetzt ins Bohrloch eingebracht und Übertragen das Bild des jeweiligen Sichtbereiches. Das Beobachtungsgerät umfasst Monitor, Steuereinheit, Zentrale Schutzautomatik und Dateneinblendgerät. Es wiegt 80 kg; seine Abmessungen betragen 450 x 500 x 600 mm. Gleich groß und schwer ist der SVHS Videorecorder. Eine Datenzeile im Videobild identifiziert die Bandaufzeichnung fortlaufend mit Datum, Uhrzeit und Tiefe. Die Kamerakabel sind selbst tragend und auf 250m, 650m bzw. 1400m Winden aufgetrommelt. Der Schlagwetterschutz der gesamten Einrichtung einschließlich sämtlicher Steckverbindungen wird automatisch überwacht und optisch angezeigt.

Inspektionsarbeiten in Explosionsschutzbereichen bis Zone 0:

  • Unter Tage auch im Schlagwetterschutzbereich
  • horizontale, schräge und vertikal Bohrlöcher in jeder Lage
  • Bergwerksschächte bis 1350 m Tiefe mit S/W IBAK Radiax Kamera FSS auch komplett unter Tage
  • Blindschächte bis 640 m Tiefe mit S/W IBAK Radiax Kamera FSR unter Tage
  • tonnlägige Schächte bis 100 m flache Länge von über Tage
  • Stollenanlagen bis 150 m Länge vom Stollenmundloch
  • Rohrleitungen bis 650 m Länge ab DN 80 oder 1350 m Tiefe ab DN 200
  • Bohrlöcher ab 30 mm Ø in Zone 0 ab 80 mm Ø in Zone 1
  • Tagesbrüche
  • Unter Wasser bis 240 m Tiefe
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